Einer von hier. Ganz nah dran.

Einer von hier. Ganz nah dran.

Einer von hier. Ganz nah dran.

Meine Motivation für Hohenschönhausen: Das gemeinschaftliche Miteinander. Das war es, was unser Hohenschönhausen immer so lebenswert gemacht hat, wenn ich mich an meine glückliche Kindheit hier erinnere und auch an die teilweise schmerzhaften und zugleich mit Aufbruchsstimmung durchdrungenen Umbrüche nach der Wiedervereinigung. Die vielen Begegnungen mit Nachbarn und Freunden prägen mich bis heute und sind der starke Antrieb, durch meine Kandidatur für das Abgeordnetenhaus meine Heimat politisch zu vertreten.

Persönlicher Werdegang

Geboren wurde ich 1984 als Sohn einer armenischen Mutter und eines deutschen Auslandsjournalisten in Moskau. Nachdem mein Vater wenige Jahre nach meiner Geburt zurück nach Berlin beordert wurde, zogen wir nach Hohenschönhausen. Hier besuchte ich zunächst die Martin-Niemöller-Grundschule und später das Stauffenberg-Gymnasium, das im Barnim-Gymnasium aufging, an dem ich 2004 mein Abitur ablegen dufte.

Angetrieben durch meine Neugier für gesellschaftliche Zusammenhänge sowie die Fundamente unserer Gesellschaft entschied ich mich nach meinem Abitur für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin. 2010 schloss ich das Studium erfolgreich als Diplom-Kaufmann ab.

Es hat mich tief geprägt, als Jugendlicher die rasanten Umbrüche und Veränderungen meines Umfelds nach der Wiedervereinigung zu erleben. Die vielen Geschichten von Bekannten, Freunden und meiner eigenen Familie haben bei mir ein tiefes Interesse für die strukturellen und gesellschaftlichen Aspekte der Wiedervereinigungspolitik ausgelöst. Aus diesem Interesse entschied ich mich nach meinem Studium für eine Doktorarbeit zu dem Thema. 2013 wurde mir nach zwei Jahren Forschungsarbeit zum Thema „Transformationsprozess der Berliner Wirtschaft – Entwicklungen in West- und Ost-Berlin nach der Wiedervereinigung“ der Doktorgrad von der TU Chemnitz verliehen.

Während dieser Zeit war ich zudem als Persönlicher Referent des Berliner Staatssekretärs für Soziales tätig. Ich bewarb mich zur Bundestagswahl 2013, um dadurch politische Verantwortung für meinen Bezirk und meine Heimat zu übernehmen. Durch das starke Abschneiden der Unionsparteien bei dieser Wahl zog ich in den 18. Deutschen Bundestag ein. Dort durfte ich bis 2017 sowohl als Stimme aus Lichtenberg für Lichtenberg die Themen und Herzensanlieger vor Ort voranbringen sowie über meine Tätigkeiten in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales und für die Angelegenheiten der Europäischen Union Akzente setzen. Durch meine beruflichen, persönlichen und wissenschaftlichen Erfahrungen war es mir ein Anliegen, die Menschen auf diesem gemeinsamen Weg mitzunehmen.

Gesellschaftlicher Fortschritt speist sich vor allem aus geteiltem Wissen, verbindenden Geschichten und dem gemeinsamen Lernen aus Fehlern. Es war mir daher immer wichtig, meine persönlichen Erfahrungen zu teilen. So war ich vom Sommersemester 2014 bis zum Wintersemester 2015 Lehrbeauftragter an der Lichtenberger Hochschule für Technik und Wirtschaft, wo ich das Fach Regionale wirtschaftliche Entwicklung unterrichtete. Seit dem Wintersemester 2015 war ich dann als Lehrbeauftragter an der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen für den Bereich Wettbewerbspolitik an der Hochschule Mittweida tätig. Es war eine große Ehre für mich, als ich dort im Sommer 2017 zum Honorarprofessor für das Themengebiet Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft an der Hochschule Mittweida berufen wurde und dort seitdem Studierende in Wettbewerbs-, Einkommens- und Sozialpolitik unterrichten darf.

Nach meiner hauptberuflichen Tätigkeit im 18. Deutschen Bundestag wurde ich für die international bekannte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Baker Tilly als Innovations- und Forschungsdirektor berufen. Dort habe ich als Geschäftsführer der von mir gegründeten Baker Tilly Stiftung das soziale Engagement des Unternehmens insbesondere durch Kinder- und Jugendhilfeprojekte weiter ausgebaut. Die Begegnungen aus dieser Zeit, die Besuche in Kinderhospizen, die Gespräche mit Jugendlichen, die ohne die eigenen Eltern aufgewachsen sind, haben mich tief beeindruckt und bewegt. Mein Engagement für soziale Themen möchte ich daher mit besonderem Nachdruck weiterführen.

Stationen in Privat- und Berufsleben

  • seit 2020 Büroleiter des Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
  • seit 2018 Geschäftsführer der Baker Tilly Stiftung
  • 2017 – 2020 Innovation und Research Abteilungsleiter der Baker Tilly Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
  • seit 2017 Honorarprofessor für den Themenbereich »Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft« an der Hochschule Mittweida
  • 2014 – 2015 Lehrbeauftrager an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • 2013 – 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages in den Ausschüssen Arbeit und Soziales sowie für die Angelegenheiten der Europäischen Union
  • 2011 – 2013 Mitarbeiter im Leitungsstab der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales – Persönlicher Referent des Staatssekretärs für Soziales
  • 2011 Promotionsstudent bei dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte & Touche GmbH
  • 2010 – 2013 Dissertation zum Thema »Transformationsprozess der Berliner Wirtschaft: Entwicklungen in West- und Ost-Berlin nach der Wiedervereinigung«
  • 2010 Trainee bei der Axel Springer AG in Berlin, Einsatz in der Verlagsgeschäftsführung der B.Z. Berlin
  • 2006 – 2010 Hauptstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt Universität Berlin, Hauptfächer Entrepreneurship und Internationales Management sowie Wirtschaftsrecht – Abschluss Diplom-Kaufman
  • 2004 – 2006 Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt Universität zu Berlin
  • 1997 – 2004 Barnim-Gymnasium in Berlin – Erwerb des Abiturs
  • 1996 – 1997 Besuch der Martin Niemöller-Grundschule in Berlin
  • 1991 – 1996 Besuch der Grundschule der Deutschen Botschaft in Moskau
  • 1984 Geboren am 06.09. in Moskau

Stationen im politischen Leben

  • seit 2011 Kreisvorsitzender der CDU Lichtenberg
  • 2009 – 2011 Beisitzer im Landesvorstand der CDU Berlin
  • 2007 – 2011 Ortsvorsitzender der CDU Hohenschönhausen
  • 2006 CDU-Kandidat für die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg
  • 2006 – 2007 Stellv. Ortsvorsitzender der CDU Hohenschönhausen
  • 2003 – 2007 Stellv. Kreisvorsitzender der Jungen Union Lichtenberg
  • 2002 Eintritt in die CDU, Junge Union und Schüler Union

Gesellschaftliches Engagement

Seit seinem 18. Lebensjahr engagiere ich mich sozial auf verschiedenen Gebieten. Anfangs war ich viele Jahre als Übungsleiter beim TuS Hohenschönhausen in der Abteilung Tischtennis tätig und trainierte dort Kinder, Jugendliche und Erwachsene.  Außerdem war ich stellvertretender Vorsitzender des Bezirkssportbunds Lichtenberg. Seit einigen Jahren sammele ich zudem mit meinem guten Freunden Danny Freymark und Dr. Matthias Ebert regelmäßig mit lokalen Unterstützern Kleidung und Essen für hilfsbedürftige Menschen.

Wissenschaftliche Publikatonen

Pätzold / Martin (2021): Wettbewerbspolitik und Marktwirtschaft: Die Ministererlaubnis gehört abgeschafft, in: Flohr, Eckhard / Schmitt, Michael Franz (Hrsg.): Vielfalt des Rechts, C. H. Beck; München, S. 367-374.

Pätzold, Martin / Gröning, Ralf (2021): Nachhaltigkeitsbericht 2020, Baker Tilly: Düsseldorf.

Hollidt, Andreas / Pätzold, Martin (2020): Ein Markt im Wandel: Kundenorientierung in der modernen Wirtschaftsprüfung, Diskussionspapier Nr. 2/2020, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Mittweida.

Hesse, Mario / Liebing, Alexander / Pätzold, Martin / Vollstädt, Sven / Wirtz, Marie-Therese (2020): Start-ups in Mitteldeutschland. Wirtschaftsmotor für eine ganze Region, Baker Tilly: Düsseldorf.

Pätzold, Martin (2020): Das Aktualitätsprinzip als Chance im digitalen Wettbewerb, in: Ökonomen Blog Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, 10. August 2020.

Pätzold, Martin (2020): Null-Grenzkosten: Wie digitale Güter die Wirtschaft verändern, in: Ökonomen Blog Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, 23. Juli 2020.

Pätzold, Martin (2020): Sharing Economy: Prototyp einer sozialen Marktwirtschaft, in: Ökonomen Blog Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, 26. Juni 2020.

Pätzold, Martin (2020): Wie die Digitalisierung die Beziehungsarbeit in den Mittelpunkt rücken könnte, in: Ökonomen Blog Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, 22. Mai 2020.

Bächstädt, Karl-Heinz / Pätzold, Martin / Thiele, Heinrich (2020): FinTechs. Innovation oder Revolution auf dem Gebiet der Unternehmensfinanzierung, Baker Tilly: Düsseldorf.

Pätzold, Martin (2020): Wie geht schöpferische Digitalisierung?, in: Ökonomen Blog Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, 7. April 2020.

Pätzold, Martin (2020): Matthias Wilrich und Lesara. Ein Senkrechtstarter, der auch weiß, wie es ist zu scheitern, in: Hasewinkel, Volker / Hoxtell, Anette (Hrsg.): Fallstudien zu Berliner Gründerpersönlichkeiten, Springer Gabler: Wiesbaden; S. 87-101.

Pätzold, Martin (2020): Gesucht: Eine Wettbewerbspolitik für das 21. Jahrhundert, in: Ökonomen Blog Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, 10. März 2020.

Pätzold, Martin (2019): Neue Wettbewerbspolitik im 21. Jahrhundert: Zehn Thesen zur digitalen Wirtschaft, Springer Gabler: Wiesbaden.

Bayat, Jannik / Pätzold, Martin / Wendel, Marco / Wirtz, Marie-Therese (2019): Recruiting im Mittelstand: Attraktivität des Mittelstandes in Zeiten des demographischen Wandels, Baker Tilly: Düsseldorf.

Abel, Tibor / Adam, Alexander / Luther, Dirk / Pätzold, Martin (2019): Blockchain: Praktische Anwendungen jenseits von Kryptowährungen, Baker Tilly: Düsseldorf.

Edenhofer, Thomas / Gröning, Ralf / Pätzold, Martin (2019): Audit of the Future: Auswirkungen auf den Mittelstand, Baker Tilly: Düsseldorf.

Bäcker, Ingo / Pätzold, Martin / Weidenbach, Felix / Winkler, Janine (2019): Hinweisgebersysteme – Ein Trend setzt sich durch, Baker Tilly: Düsseldorf.

Thiele, Heinrich / Pätzold, Martin (2019): Innovative Finanzierungsinstrumente für den deutschen Mittelstand. Zeit für Veränderungen, Baker Tilly: Düsseldorf.

Pätzold, Martin, / Tolkmitt, Volker (2018): Reichtum ohne Grenzen? Die Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert, Springer Gabler: Wiesbaden.

Neuhäuser, Klaus / Pätzold, Martin (2018): Das Energieunternehmen der Zukunft. Transformation zum Infrastrukturdienstleister 2030, Baker Tilly: Düsseldorf.

Adam, Alexander / Pätzold, Martin / Tolkmitt, Volker / Weidenbach, Felix (2018): Blockchain: Kryptische Phantasie oder Finanzmarkt der Zukunft?, Baker Tilly: Düsseldorf.

Deimer, Klaus / Pätzold, Martin / Tolkmitt, Volker (2017): Ressourcenallokation, Wettbewerb und Umweltökonomie, Springer Gabler: Wiesbaden.

Bode, Alexander / Pätzold, Martin (2016): Wirtschaftswunder 4.0. Wie Politik und Unternehmen den Weg ins digitale Zeitalter meistern, Herder Verlag: Freiburg, Basel und Wien.

Pätzold, Martin / Tolkmitt, Volker (2016): Für mehr Wettbewerb: Die Ministererlaubnis gehört abgeschafft, in: Ökonomen Blog Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, 15. August 2016.

Bode, Alexander / Pätzold, Martin (2016): Jeder soll sich seine Arbeitszeit frei einteilen können, in: WirtschaftsWoche Online, 25. April 2016.

Pätzold, Martin (2015): Corporate Volunteering im internationalen Wettbewerb. Mehrwert für die Unternehmen, in: Klein, Ansgar / Neuling, Johanna / Sprengel, Rainer (Hrsg.): Jahrbuch Engagementpolitik 2016, Schwalbach: WOCHENSCHAU Verlag, S. 82-85.

Pätzold, Martin (2014): A driving force behind European Integration. The European Debt Crisis, in: BullsEye, November 2014, No. 58, S. 10/11.

Büge, Michael / Pätzold, Martin / Schneider, Désirée (2013): Jobmotor Sozialwirtschaft. Wachstumsbranche in Zeiten der globalen Krise, Deloitte: München.

Pätzold, Martin (2013): Transformationsprozess der Berliner Wirtschaft: Entwicklungen in West- und Ost-Berlin nach der Wiedervereinigung, Universitätsverlag der TU Chemnitz: Chemnitz.